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157 IT-System-Einführung planen und durchführen

Modul
IT-System-Einführung planen und durchführen
Kompetenz
Ablösung bzw. Erstinstallation eines IT-Systems (Server, Einzelplatz-Computer, Betriebssysteme und Applikationen) gemäss Auftrag, planen, initialisieren und durchführen.
Handlungsziele
1 Eigenschaften eines IT-Systems einordnen und dessen betriebswirtschaftlichen Nutzen und Auswirkungen abschätzen
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt das Vorgehen zur Spezifikation einer Hardwareplattform (z.B. Server, Netzwerkkomponenten, Einzelplatz-Computer) und der dazugehörenden Betriebssysteme.
2 Kennt die Aspekte, die bei der Migration auf eine neue Hardwareplattform zu beachten sind.
3 Kennt ein Verfahren zur konzeptionellen Darstellung eines IT Systems.
 
2

Kundenanforderungen, Geschäftsprozesse, Anwendungen, Netzwerk- und Plattformstrategie erkennen und beschreiben

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt das Genehmigungsverfahren bei der Bearbeitung von Aufträgen.
2 Kennt Methoden Anforderungen eines Kunden aufzunehmen.
3 Kennt Methoden Anforderungen zu dokumentieren.
4 Kennt eine Notation um Geschäftsprozesse festzuhalten.
 
3

Vorgehen planen: Rahmenbindungen, Termine, und erforderliche Ressourcen bestimmen

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Elemente eines vollständigen Arbeitsauftrags (z.B. Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, Termine, Ressourcen, Skills).
2 Kennt die Schritte des Evaluationsprozesses bei der Beschaffung von Hardware und Software.
3 Kennt die wichtigsten Rahmenbedingungen, die hinsichtlich der zeitlichen Machbarkeit eines Auftrages zu berücksichtigen sind (z.B. Anzahl Mitarbeitende, Verfügbarkeit der Mitarbeitenden, Anzahl Arbeitstage bis zum Endtermin, Verfügbarkeit der notwendigen Sachmittel).
4 Kennt die wichtigsten Rahmenbedingungen, die hinsichtlich der inhaltlichen Machbarkeit eines Auftrages zu berücksichtigen sind (z.B. Kompetenzen der Projektmitarbeiter, technologische und betriebswirtschaftliche Voraussetzungen).
5

Kennt Aufbau und Inhalt einer Planung.

6

Kennt Aufbau und Inhalt einer Rollout Planung (z.B. Ausgangs- und Zielsystem, Zeitplanung, örtliche Gegebenheiten, Migration, Beteiligte, Schulung, Support).

 
4

Vorgaben für den Nachweis der Funktionalität und Sicherheit (z.B. Rollbackverfahren, Datensicherheit, Anforderungen an die Verfügbarkeit) ausarbeiten

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1

Kennt Testverfahren für den Nachweis der Funktionalität und Sicherheit.

2

Kennt die Notwendigkeit von Integrationstests in einer realen oder virtuellen Testumgebung und deren Bedeutung für die Risikominimierung.

 
5

Testinstallation aufbauen, Funktionalität und Sicherheit testen. Plattformsoftware und Datenmigration erproben und Abnahmetests mit dem Auftraggeber durchführen

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1

Kennt die Vorgehensweise für die Planung und Durchführung einer Pilotinstallation.

2

Kennt ein Verfahren um den personellen und materiellen Ressourcenbedarf für den Rollout auf der Basis einer Pilotinstallation zu ermitteln.

3

Kennt die Vorgaben für die Durchführung und Dokumentation eines Abnahmetests.

 
6

Methoden für die Inbetriebnahme kennen und anwenden, Rollout planen und durchführen, Termine festlegen und genehmigen lassen

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1

Kennt die Vorkehrungen zur Sicherstellung eines Rollback Verfahrens, welche vor dem Start des Roll out getroffen werden müssen.

2

Kennt die begleitenden Massnahmen für den Rollout sowie Aufbau und Inhalt der entsprechenden Dokumentation (z.B. Rollback, Anwenderinstruktion, Servicedesk-Information).

3

Kennt Auftragsinhalt und -aufbau für den Rollout.

 
7

Anwenderinstruktionen und ServicedeskInformationen zusammen mit dem Auftraggeber ausarbeiten und dokumentieren

  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1

Kennt die wesentlichen Schritte, welche bei einer Anwenderinstruktion durchlaufen werden.

 
Kompetenzfeld
Hardware Management
Objekt
Einzelplatz-Computer, Server, Betriebssysteme, Installationssoftware und Tools für die Softwareverteilung im KMU-Bereich mit ca. 20-50 Clients.
Niveau
4
Voraussetzung
Aufträge im IT-Umfeld selbstständig durchführen Hardware- und Software für Einzelplatz-Computer beurteilen und beschaffen Erfahrung im Umgang mit Servern und Systemsoftware
Anzahl Lektionen
40
Anerkennung
Eidg. Fähigkeitszeugnis
Publiziert: 01.02.2018 11:07:29
Modul
IT-System-Einführung planen und durchführen
Kompetenz
Ablösung bzw. Erstinstallation eines IT-Systems (Server, Einzelplatz-Computer, Betriebssysteme) gemäss Auftrag, planen, initialisieren und durchführen.
Handlungsziele
1 Auftrag, Kundenanforderungen, Anwendungen, Netzwerk- und Plattformstrategie sowie Soll-Anforderungen analysieren, Machbarkeit klären und Prototyp der Plattform entwerfen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Elemente eines vollständigen Arbeitsauftrags (z.B. Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, Termine, Ressourcen, Skills).
2 Kennt die Schritte des Evaluationsprozesses bei der Beschaffung von Hardware und Software.
5 Kennt ein Verfahren zur konzeptionellen Darstellung eines IT-Systems.
 
2 Vorgehen planen: Betriebswirtschaftliche Rahmenbindungen, Termine, bevorzugte Lieferanten und erforderliche Ressourcen (intern/extern) bestimmen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die wichtigsten Rahmenbedingungen, die hinsichtlich der zeitlichen Machbarkeit eines Auftrages (z.B. Anzahl Mitarbeitende, Verfügbarkeit der Mitarbeitenden, Anzahl Arbeitstage bis zum Endtermin, Verfügbarkeit der notwendigen Sachmittel) zu berücksichtigen sind.
2 Kennt die wichtigsten Rahmenbedingungen, die hinsichtlich der inhaltlichen Machbarkeit eines Auftrages zu berücksichtigen sind (z.B. Kompetenzen der Projektmitarbeiter, technologische und betriebswirtschaftliche Voraussetzungen).
4 Kennt Aufbau und Inhalt einer Planung.
 
3 Testvorgehen für den Nachweis der Funktionalität und Sicherheit ausarbeiten.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Testverfahren für den Nachweis der Funktionalität und Sicherheit.
 
4 Rollout Planung erstellen, Termine festlegen und genehmigen lassen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Aufbau und Inhalt einer Rollout Planung (z.B. Ausgangs- und Zielsystem, Zeitplanung, örtliche Gegebenheiten, Migration, Beteiligte, Schulung, Support).
2 Kennt das Genehmigungsverfahren bei der Bearbeitung von Aufträgen.
 
5 Pilotinstallation aufbauen, Funktionalität und Sicherheit testen, Plattformsoftware bzw. Softwareverteilung erproben, Datenmigration testen und Abnahmetest mit dem Auftraggeber durchführen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Vorgehensweise für die Planung und Durchführung einer Pilotinstallation.
2 Kennt ein Verfahren um den personellen und materiellen Ressourcenbedarf für den Rollout auf der Basis einer Pilotinstallation zu ermitteln.
3 Kennt die Vorgaben für die Durchführung und Dokumentation eines Abnahmetests.
 
6 Rollbackverfahren, Anwenderinstruktionen und Servicedesk-Informationen zusammen mit dem Auftraggeber ausarbeiten und dokumentieren.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Vorkehrungen zur Sicherstellung eines Rollback-Verfahrens, welche vor dem Start des Roll out getroffen werden müssen.
2 Kennt die begleitenden Massnahmen für den Rollout sowie Aufbau und Inhalt der entsprechenden Dokumentation (z.B. Rollback, Anwenderinstruktion, Servicedesk-Information).
3 Kennt die wesentlichen Schritte, welche bei einer Anwenderinstruktion durchlaufen werden.
 
7 Rollout einleiten und durchführen bzw. durchführen lassen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Auftragsinhalt und -aufbau für den Rollout.
 
Kompetenzfeld
Hardware Management
Objekt
Einzelplatz-Computer, Server, Betriebssysteme, Installationssoftware und Tools für die Softwareverteilung im KMU-Bereich mit ca. 20-50 Clients.
Niveau
4
Voraussetzung
Aufträge im IT-Umfeld selbstständig durchführen Hardware- und Software für Einzelplatz-Computer beurteilen und beschaffen Erfahrung im Umgang mit Servern und Systemsoftware
Anzahl Lektionen
40
Anerkennung
Eidg. Fähigkeitszeugnis
Publiziert: 08.12.2017 15:31:14
Zu dieser Modulversion sind keine Leistungsbeurteilungsvorgaben vorhanden.
Titel LBV Modul 157-1 - 3 Elemente - Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test, Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution Informatikschule Olten GmbH
Übersicht IT-Projekt welches sich zuerst mit dem Umsetzen der Kundenanforderungen beschäftigt, ein Testvorgehen plant und anschliessend ein Teil davon umgesetzt wird.
Ergänzung Diverse Korrekturen

Teil 1
Gewichtung 33%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Als Ausgangslage für diesen Teil dient ein erstelltes Projekt während des Unterrichtes
Geplantes Projekt um ein NAS erweitern
Backup-Planung und -Kontrolle erstellen
Geplantes Projekt um eine USV erweitern
Hilfsmittel Frei
Bewertung Erweiterung NAS, 50-60 % der Gesamtpunktzahl
Backup-Planung, 20-30 % der Gesamtpunktzahl
Erweiterung USV, 20-30 % der Gesamtpunktzahl
Praxisbezug Es sind keine Anforderungen im Bildungsplan enthalten
Der Kandidat sollte in der Lage sein ein geplantes Projekt um neue Komponenten zu erweitern und alle Sicherheitsrelevanten Aspekte zu betrachten

Teil 2
Gewichtung 33%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Testvorgehen erarbeiten für den Nachweis der Funktionalität und Sicherheit des Projektes aus LB1:
- Server
- Workstation
- Backup
- USV
Hilfsmittel Frei
Bewertung Testvorgehen, 100% der Gesamtpunktzahl
Praxisbezug Es sind keine Anforderungen im Bildungsplan enthalten
Der Kandidat sollte in der Lage sein für das geplante Projekt ein komplettes Testvorgehen zu erarbeiten

Teil 3
Gewichtung 34%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Server: Fertig einrichten gemäss definierten Aufgaben
Workstation: Fertig einrichten gemäss definierten Aufgaben
Testplan ausfüllen
Hilfsmittel Frei
Bewertung Server: 50-60 % der Gesamtpunktzahl
Workstation: 20-30 % der Gesamtpunktzahl
Testplan: 20-30 % der Gesamtpunktzahl
Praxisbezug Es sind keine Anforderungen im Bildungsplan enthalten
Der Kandidat sollte in der Lage sein einen Teil der Planung produktiv umzusetzen und zu testen
Publiziert: 28.02.2017 10:46:14
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 157-2 - 3 Elemente - Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test, Präsentation von Arbeitsergebnissen, Lerndokumentation / Protokoll / Portfolio
Institution Stiftung WISS - Wirtschaftsinformatikschule Schweiz
Übersicht Schriftliche Kurzprüfung, um die theoretischen Kenntnisse abzuholen, präsentation von Arbeitsergebnissen, um die Transferfähigkeit von Theorie zur Praxis zu überprüfen und eine bewertetes Lernjournal, um die Dokumentationsfähigkeit der Lernenden zu fördern. Das Lernjournal wird mit 20% bewertet und kann damit bei Bedarf auch durch ein anderes Element ersetzt werden.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 30%
Richtzeit (Empfehlung) 1
Element-Beschreibung Schriftliche Kurzprüfung zur Sicherung des Basiswissens und der Fachbegriffe, mit einer möglichen Kombination von Multiple-Choice-Fragen. Die Prüfung deckt im Minimum folgende Bereiche ab:
Kundenanforderungen und Rahmenbedingungen analysieren
Lösungsmethodik
Testvorgehen und Rollout planen
Hilfsmittel Keine
Bewertung Fragen mit offenen Antworten mit Punkte, die den Umfang und den Schwierigkeitsgrad berücksichtigen.
Bei Single-Choice-Fragen gilt: Eine korrekte Antwort ergibt einen Punkt, eine falsche Antwort oder mehrere Antworten bedeutet keinen Punkt.
Bei Multiple-Choice-Fragen die Anzahl notwendiger Kreuze angeben, danach gilt: Alles richtig ergibt einen Punkt, ansonsten keinen Punkt.
Gewichtung: 20% HZ1, 30% HZ2, 20% HZ3, 30% HZ4
Praxisbezug Bildungsplan Systemtechnik:
A1.1+A2.1: Nehmen den Kundenauftrag auf und planen die Umsetzung (…).
A1.2+A2.2: Wählen geeignete Hard- und Software und präsentieren ihren Vorschlag (…).
A1.3: Nehmen die Grundkonfiguration vor (…)
A1.4: Binden die ICT-Komponente (…) ins Netzwerk.
A3.1: Überprüfen, ob alle Anforderungen an die gewählte Lösung übernommen worden sind und erfüllt werden können.
A2.2: Führen eine Funktionskontrolle zur Qualitätssicherung durch (…).
D3.2: Verwalten den Lebenszyklus der Geräte (…)
D3.3: Nehmen Erweiterungen an Hard- und Software vor (…)

Teil 2
Gewichtung 50%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Um sicherzustellen, dass das Gelernte auch in die Praxis umgesetzt wird, umfasst der zweite Teil eine Gruppenarbeit basierend auf einer Fallstudie mit einer Dokumentation und Präsentation. Die Elemente sind:
Rollout planen (40 min)
Fehlerszenarien festhalten (20 min)
Präsentation der Resultate (20 min vorbereiten + 10 min präsentieren)
Hilfsmittel Alle Hilfen sind zugelassen. Quellen und Vorgehensweise sind festzuhalten. Diskussionen nur innerhalb der eigenen Gruppe.
Bewertung 30–35% Rollout planen
30–35% Fehlerszenarien festhalten
30–40% Präsentation der Resultate
Bewerten der Präsentation nach vorgängig abgegebenem Raster.
Praxisbezug Bildungsplan Systemtechnik:
A3.1: Überprüfen, ob alle Anforderungen an die gewählte Lösung übernommen worden sind und erfüllt werden können.
A2.2: Führen eine Funktionskontrolle zur Qualitätssicherung durch (…).
D3.2: Verwalten den Lebenszyklus der Geräte (…).
D3.3: Nehmen Erweiterungen an Hard- und Software vor (…).
D5.1: Klären Möglichkeiten und Machbarkeit von Softwareverteilsystemen und der zu verteilenden Software ab (…).
D5.2: Klären die Installationsbedingungen ab (…).
D5.3: Nehmen mögliche Verteilsysteme in einer Testumgebung in Betrieb und testen die Funktionen und dokumentieren sie.
E1.1: Analysieren den Auftrag und erstellen eine professionelle Arbeitsplanung.
E1.2: Treffen Vorbereitungen für die Erledigung des Auftrages (…)

Teil 3
Gewichtung 20%
Richtzeit (Empfehlung) 1
Element-Beschreibung Das Moduljournal hat zum Zweck:
1 Auseinandersetzung mit den HANOKS der ICT-Berufsbildung. Verstehen und transferieren von Lernzielen zu Handlungen.
2 Dokumentation fachlicher Inhalte. Erkennen wesentlichen Elemente des Moduls und das Festhalten in korrekter Fachsprache.
3 Festhalten von Erkenntnissen / Erfahrungen auf metakognitiver Ebene inkl. Selbstreflexion mit Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen.
4 Festigung der standardsprachlichen Fähigkeiten. Transfer strukturierter Vorgaben in praktische Handlung in Form einer Dokumentation.
Pro 4-Lektionen-Block stehen 10-15 min für das Erfassen von Notizen zur Verfügung. Das Erstellen des Journals erfolgt ausserhalb der Unterrichtszeit.
Hilfsmittel Alles. Recherchieren in unterschiedlichen Quellen ist eine Kompetenz, die mit dem Lernjournal gefördert wird.
Bewertung Vorgegebener Korrekturraster, welcher vorgängig abgegeben wird und die einzelnen Kriterien und den Bewertungsmassstab enthält.
30% Formale Vorgaben (Quellenangaben, Formatierung, Vollständigkeit etc.)
40% Fachliche Korrektheit (Inhalt, Fachsprache, Klarheit der Aussagen etc.)
30% Meta-kognitive Elemente (Reflexion, Lernfortschritt, Selbsterkenntnisse etc.)
Praxisbezug Keine direkte Abdeckung im Bildungsplan (wird aber bei vielen Lernzielen impliziert).
Festhalten eigener Erkenntnisse, Dokumentieren von Arbeiten, Erstellen von Berichten, strukturiertes Formulieren von Handlungsanweisungen, das Ausfüllen von Formularen etc. sind handlungsnotwendige Kenntnisse für alle Informatiker/innen EFZ.
Publiziert: 11.08.2017 12:22:46
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 157-3 - 1 Element - Praktische Umsetzungsarbeiten
Institution Gewerbliche Berufsschule Chur
Übersicht Die LB umfasst die Planung, Initialisierung, Ausführung und Prüfung gemäß dem Auftrag oder den Spezifikationen, z.B. den Austausch oder die Erstinstallation des IT-Systems oder der Infrastruktur eines KMU mit 20-50 Mitarbeitern.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 100%
Richtzeit (Empfehlung) 35
Element-Beschreibung Ein kundenspezifisches Projekt (Austausch oder Neuinstallation eines Computersystems oder einer Netzwerkinfrastruktur) muss auf der Grundlage eines Auftrags oder einer Spezifikation durchgeführt werden. Die Umsetzung sollte die folgenden Punkte umfassen:
- Analyse der betroffenen Anforderungen und Klärung der Machbarkeit
- Ausarbeitung der Terminplanung und der Projektdurchführung
- Identifizierung von Lieferanten und internen oder externen Ressourcen
- Entwicklung eines Prüfverfahrens zum Nachweis der Funktionalität und Sicherheit
- Aufbau, Prüfung und Dokumentation der Umgebung für isolierte Teile oder Bereiche des Projekts
- Dokumentation aller modifizierten und/oder neuen Komponenten in der Infrastruktur in übersichtlicher und standardisierter Form (z. B. ein Netzplan).
Durch die Dokumentation während der Analyse-, Planungs- und Inbetriebnahmephase oder Migration werden die Zusammenhänge der beteiligten Systeme dargestellt und neuralgische Punkte erkannt.
Hilfsmittel frei
Bewertung 10% Die angestrebten Anforderungen werden analysiert, die Machbarkeit geprüft und dokumentiert.
10% Die Terminplanung ist umfassend und ausgearbeitet und wird anschließend in einer für alle verständlichen Form dokumentiert.
10% Alle Lieferanten sowie interne und externe Ressourcen sind identifiziert und dokumentiert.
10% Das Prüfverfahren zum Nachweis der Funktionalität und Sicherheit ist entwickelt und dokumentiert.
30% Isolierte Teile oder Bereiche des Projekts werden in die Testumgebung aufgenommen, getestet und dokumentiert.
10% Alle neuen oder angepassten Komponenten in der Infrastruktur werden in übersichtlicher und standardisierter Form dokumentiert (z. B. ein Netzwerkdiagramm).
20% Die Beziehungen zwischen den beteiligten Systemen werden dargestellt / kritische Punkte sind ermittelt.
Praxisbezug Bildungsplan Systemtechnik:
A2.4: nehmen die Grundkonfiguration des Servers und der Basisdienste vor (....)
B2.4: Dokumentieren die Lösung und erstellen die Benutzeranleitung.
C1.4: Testen die Funktionalität aus und dokumentieren sie
C2.4: Testen die Konfiguration/Verfügbarkeit und Funktionalität der
neu installierten Hard- und Software und halten dies in der Dokumentation
fest.
Publiziert: 11.08.2017 12:23:07
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
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