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403 Programmabläufe prozedural implementieren

Modul
Programmabläufe prozedural implementieren
Kompetenz
Aufgrund einer Vorgabe Programmabläufe prozedural erstellen, testen und dokumentieren.
Handlungsziele
1 Vorgegebenen Programmablauf in Form einer Ablaufstruktur abbilden.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Kontrollstrukturen Sequenz, Selektion und Iteration, deren Funktionsweise und Einsatz.
2 Kennt eine Notation um den Ablauf einer Programmlogik abzubilden.
 
2 Die erforderlichen Daten für Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe bestimmen und ihre Datentypen festlegen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die wichtigsten Datentypen, ihren Speicherbedarf und Wertebereich.
2 Kennt die Regeln (implizite und explizite), die bei der Konversion von Datentypen angewendet werden und die Auswirkungen hinsichtlich Genauigkeit.
 
3 Kontrollstrukturen für die Steuerung des Programmablaufs anwenden.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die grundlegenden Anweisungen, Kontrollstrukturen, Bedingungen und Operatoren einer Programmiersprache.
 
4 Ablaufstruktur und Daten mit einer Programmiersprache in einen Programmablauf umsetzen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den grundlegenden Aufbau eines Programms.
2 Kennt den Sinn und Zweck von Variablen und Konstanten, sowie deren Unterschied.
3 Kennt den Gültigkeitsbereich von Variablen und wie Variablen eingesetzt werden.
4 Kennt die Möglichkeiten einer Entwicklungsumgebung, sowie den Umgang mit Fehler- und Warnmeldungen.
 
5 Vorgegebene funktionale Testfälle (Eingabewerte, erwartete Ergebnisse) anwenden um Fehler im Programmablauf zu erkennen und zu beheben.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den Sinn und Zweck des Testens und die Absicht von einzelnen Testfällen.
2 Kennt Kriterien für die Definition eines Testfalls und die gezielte Auswahl der Testdaten.
3 Kennt ein Vorgehen um Fehler im Programm zu lokalisieren und zu beheben.
 
6 Einen Debugger einsetzen um die Programmausführung zu überwachen und Fehler zu erkennen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den Zweck, die Funktionen und die Bedienung eines Debugger.
2 Kennt den Nutzen von Breakpoints und der Überwachung von Variablen zur Kontrolle von Programmabläufen und Bedingungen.
 
Kompetenzfeld
Application Engineering
Objekt
Programmablauf mit verschachtelten Kontrollstrukturen Zum Beispiel: Anmeldeprozess mit Sperrung nach 3 Falscheingaben
Niveau
1
Voraussetzung
keine
Anzahl Lektionen
40
Anerkennung
Eidg. Fähigkeitszeugnis
Publiziert: 10.09.2014 17:24:09
Titel LBV Modul 403-10 - 2 Elemente - Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution ICT-Berufsbildung Schweiz
Übersicht Die LBV definiert 2 Elemente, welche beide als praktische Einzelarbeit an einem Computer-Arbeitsplatz durchgeführt werden. Die Elemente können in beliebiger Reihenfolge und zur gegebenen Zeit sowohl unterrichtsbegleitend als auch abschlussorientiert eingesetzt werden. Inhaltlich decken die beiden Elemente alle Handlungsziele des Moduls ab. Die empfohlene Richtzeit für die gesamte Leistungsbeurteilung beträgt 2 bis 4 Lektionen.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 40%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Die Kandidaten und Kandidatinnen analysieren ein vorgegebenes Programm oder einen vorgegebenen Programmabschnitt, bilden diesen in Form einer Ablaufstruktur grafisch ab. Sie erkennen und beheben allfällig vorhandene funktionale Fehler und korrigieren oder ergänzen das Programm respektive den Programmabschnitt wo nötig.
Hilfsmittel Der Einsatz von Hilfsmitteln ergibt sich aus der konkreten Aufgabenstellung.
Bewertung - Programmabschnitt analysieren, Kontrollstrukturen erkennen und in einer Ablaufstruktur abbilden [50% bis 70%]
- Testfälle anwenden, Fehler erkennen und beheben [30% bis 50%]
Praxisbezug Ein Programm analysieren, den Code verstehen.
Erkennen und korrigieren von Programmfehlern.

Teil 2
Gewichtung 60%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Die Kandidatinnen und Kandidaten erstellen ein Programm oder einen Programmabschnitt aufgrund einer Ablaufstruktur oder einer Aufgabenstellung. Hierfür bestimmen sie geeignete Datentypen für die Variablen, die für die Verarbeitung der Daten notwendig sind und wenden Kontrollstrukturen wie Verzweigungen und Schleifen an. Sie sind in der Lage mittels Testfällen Fehler im Programmablauf zu erkennen. Für die Fehlersuche werden Debugging-Werkzeuge eingesetzt.
Hilfsmittel Der Einsatz von Hilfsmitteln ergibt sich aus der konkreten Aufgabenstellung.
Bewertung - Lauffähiges Programm erstellen, Kontrollstrukturen anwenden, Datentypen festlegen [30%-60%]
- Testfälle anwenden [20% - 30%]
- Debugger einsetzen, Fehler beheben [20% - 30%]
Praxisbezug Eine Problemstellung analysieren.
Das EVA-Prinzip in einem lauffähigen Programm umsetzen.
Eingabedaten validieren.
Tests ausführen.
Debugging und Fehlerbehebung.
Publiziert:
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 403-8 - 1 Elemente - Lerndokumentation / Protokoll / Portfolio
Institution TBZ Technische Berufsschule Zürich
Übersicht In einem ePortfolio wird die Kompetenzentwicklung dokumentiert und nachgewiesen. Es geht darum das individuelle Kompetenzprofil darzustellen. Dabei ist es wichtig, die hilfreichen Ressourcen ebenfalls zu integrieren. Die verschiedenen Teilkompetenzen/Handlungsziele werden mit kreativen Lernprodukten belegt. Die kreativen Lernprodukte machen die Kompetenz sichtbar.
Ergänzung ePortfolios scheinen im Zusammenhang mit dem kompetenzorientierten Lernen eine immer grössere Bedeutung zu bekommen. Es ist sehr sinnvoll, wenn die Berufslernenden in der Berufsfachschule Gelegenheit erhalten für sich eine nützliche Form zu entwickeln.

Teil 1
Gewichtung 100%
Richtzeit (Empfehlung) 8
Element-Beschreibung Die Indikatoren auf die entwickelten Handlungskompetenzen werden kontinuierlich (ca. ab der 9.Lektion) gesammelt, strukturiert und vernetzt. Die Bewertungskriterien werden anhand eines Kompetenzrasters vorgegeben. Die Entwicklung des ePortfolios umfasst ca. 20% der Lernstunden, welche im Modul zur Verfügung stehen.
Hilfsmittel Als Hilfsmittel stehen diverse Dienste (z.B. BSCW, Evernote, Wikis, GoogleApps, OneNote etc.) zur Verfügung. Die Berufslernenden entwickeln daraus ihre geeignete Form eines ePortfolios.
Bewertung Die Bewertungskriterien werden anhand eines Kompetenzrasters vorgegeben:
- das dokumentierte Wissen und Können steht in Bezug zu den Handlungszielen
- das ePortfolio enthält fachliche Erkenntnisse, welche die Verknüpfung von Theorie und Praxis sichert
- der Lernfortschritt ist ersichtlich
- das ePortfolio ist sinnvoll strukturiert, die Darstellung ist übersichtlich
Praxisbezug Bildungsplan Systemtechnik:
D4, ICT-Prozesse analysieren, standardisieren, automatisieren und in einem System integrieren

Bildungsplan Applikationsentwicklung:
A1, Anforderungen und Bedürfnisse analysieren und strukturieren
B1, Testkonzept erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen
B2, Architekturvorgaben in einem konkreten Entwurf umsetzen
B3, Applikationen unter Anwendung geeigneter Vorgehensmodelle benutzergerecht entwickeln und dokumentieren

Bildungsplan Betriebsinformatik:
E1, Testkonzept erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen
E2, Applikationen unter Anwendung geeigneter Vorgehensmodelle benutzergerecht entwickeln, dokumentieren
Publiziert: 13.05.2016 08:43:36
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 403-9 - 3 Elemente - Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution Informatikschule Olten GmbH
Übersicht Aus vorgegebenen Problemstellungen (Aufgabenstellungen) Programme umsetzen, testen und dokumentieren. Vorgegebene Programm-Codes analysieren um dessen Funktionalität zu verstehen und Fehler zu finden.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 20%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung 1) 2-3 Aufgabenstellungen: Es sollen Variablen mit dem richtigen Typ und bedingten Abfragen (if/else if/else) eingesetzt werden.
2) Ein vorgegebener Programm-Code mit Syntaxfehlern (z.B. fehlende Klammer u.ä.) soll analysiert und korrigiert werden.
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung zu 1) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ2), Abfragen korrekt (HZ3, HZ4) -> 60%
zu 1) Korrekte Darstellung (Code-Style) -> 20%
zu 2) Syntaxfehler erkannt und korrigiert -> 20%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren und umsetzen: A1
Berücksichtigen von Qualitätsmerkmalen (Code-Style): B2

Teil 2
Gewichtung 40%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung 1) 2-3 Aufgabenstellungen: Es sollen Variablen mit dem richtigen Typ und verschiedene Schlaufen (for, while) eingesetzt werden.
2) Ein vorgegebener Programm-Code soll analysiert (ev. korrigiert) und dessen Ausgabe bestimmt werden.
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung zu 1) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ2), Schlaufen korrekt (HZ3, HZ4) -> 60%
zu 1) Korrekte Darstellung (Code-Style) -> 20%
zu 2) Ausgabe korrekt erkannt -> 20%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren und umsetzen: A1
Berücksichtigen von Qualitätsmerkmalen (Code-Style): B2

Teil 3
Gewichtung 40%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung 1) 2-3 Aufgabenstellungen: Es sollen Arrays und Zufallsfunktionen (z.B. Auswahl eines Array-Elements) mit Schlaufen eingesetzt werden.
2) Ein vorgegebener Programm-Code soll analysiert (z.B. mit einem Debugger) und Fehler (z.B. Variable wird überschrieben) gefunden und korrigiert werden.
3) Zu einer vorgegebenen Aufgabenstellung soll ein PAP gezeichnet werden.
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung zu 1) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ2), Kontrollstrukturen korrekt (HZ3, HZ4) -> 50%
zu 1) Korrekte Darstellung (Code-Style) -> 10%
zu 2) Fehler erkannt und korrigiert (HZ5, HZ6) -> 20%
zu 3) PAP korrekt umgesetzt (HZ1) -> 20%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren, umsetzen und dokumentieren: A1
Berücksichtigen von Qualitätsmerkmalen (Code-Style): B2
Publiziert: 13.05.2016 08:51:16
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
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