de it fr

404 Objektbasiert programmieren nach Vorgabe

Modul
Objektbasiert programmieren nach Vorgabe
Kompetenz
Vorgabe interpretieren, objektbasiert mit einer Programmiersprache implementieren, dokumentieren und testen.
Handlungsziele
1 Aufgrund einer Vorgabe den Ablauf darstellen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Darstellungsmöglichkeiten für Programmabläufe Verarbeitungen (z.B. Zustandsdiagramm) und weiss, welche Sachverhalte sich damit abbilden lassen.
 
2 Eine Benutzerschnittstelle entwerfen und implementieren.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die wichtigsten Regeln für den Aufbau einer Benutzerschnittstelle.
2 Kennt Lösungsansätze für die Verarbeitung und Validierung von Benutzerinteraktionen.
 
3 Erforderliche Daten bestimmen und Datentypen festlegen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den Einsatz und die korrekte Anwendung der wichtigsten Datentypen Ganzzahl, Gleitkommazahl, Zeichen, Zeichenketten und Boolean.
 
4 Programmvorgabe unter Nutzung vorhandener Komponenten mit deren Eigenschaften und Methoden, sowie Operatoren und Kontrollstrukturen implementieren.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den grundsätzlichen Aufbau einer Komponente (Eigenschaften, Methoden und Ereignisse) und wie sich diese für die Verarbeitung einsetzen lassen.
2 Kennt den grundlegenden Aufbau eines Programms und den Einfluss auf den Arbeitsspeicher.
3 Kennt verfügbare Komponenten einer Programmiersprache mit ihren Eigenschaften, Methoden und Ereignissen sowie Operatoren, und Kontrollstrukturen .
 
5 Beim Programmieren vorgegebene Standards und Richtlinien einhalten, das Programm inline dokumentieren und dabei auf Wartbarkeit und Nachvollziehbarkeit achten.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die wichtigsten Regeln für einen verständlichen Quellcode (sprechende Komponenten- und Variablenbezeichnungen, optische Strukturierung, sinnvolle Kommentare).
 
6 Programm auf Einhaltung der Funktionalität testen, Fehler erkennen und beheben.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die Elemente eines Testfalls (zu testende Funktion oder Verarbeitung, Eingabedaten, erwartete Ergebnisse)
2 Kennt die Bedeutung des Testens für die Sicherung der Programmqualität.
 
Kompetenzfeld
Application Engineering
Objekt
Einfaches, objektbasiertes Programm. Zum Beispiel: Taschenrechner
Niveau
1
Voraussetzung
Keine
Anzahl Lektionen
40
Anerkennung
Eidg. Fähigkeitszeugnis
Publiziert: 10.09.2014 17:38:26
Titel LBV Modul 404-1 - 2 Elemente - Schriftliche Einzelprüfung / Schriftlicher Test, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution gibb Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern
Übersicht Im ersten Teil werden die Grundkenntnisse der notwendigen Lerninhalte geprüft. Die Lernenden erkennen ob sie die Anforderungen erfüllen um in Teil 2 bestehen zu können. Im Teil 2 werden alle Handlungsziele sowie persönliche Kompetenzen in einem realistischen Umfeld erlebt. Es sollen nicht nur quantitative (aufbauende) sondern auch qualitätssteigernde Schritte individuell möglich sein.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 50%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Inhalt: Nutzung von Komponenten der Programmiersprache, sinnvolle Konstruktion und Nutzung von Objekten (Eigenschaften, Methoden, Ereignisse), korrekte Anwendung von Datentypen, Einhalten von Vorgaben mittels UML
Ablauf: Praxisorientierte schriftliche Aufgaben mit K1 - K3 Fragen
Hilfsmittel Eigenhandschriftliche Notizen im Umfang von zwei A4-Seiten (einseitig bedruckt)
IT Handbuch
Bewertung 20% HZ1 (Aus Beschreibung einen Ablauf erstellen oder umgekehrt)
20% HZ2 (Verwenden von Steuerelementen, Ereignisse)
30% HZ3 (Kenntnisse über Datentypen, Bestimmen korrekter Datentypen, Konvertierungen)
30% HZ4 (Umsetzung einfacher Klassen nach Vorgabe und deren Anwendung)
Praxisbezug Das Abbilden von realen Gegebenheiten in Klassen als Architekturmerkmal guter Software soll geübt werden.
Abläufe korrekt planen und umsetzen mittels Kontrollstrukturen.
Sparsamer Umgang mit Speicherplatz und widerspruchsfreie Datenhaltung dank minutiöser Wahl der Datentypen.
Basiskenntnisse beim planen und umsetzen von Benutzerschnittstellen.

Teil 2
Gewichtung 50%
Richtzeit (Empfehlung) 8
Element-Beschreibung Es wird ein Projekt klaren Vorgaben zum Funktionsumfang, Testverfahren und Dokumentation vorgegeben.
Anwendung der erarbeiteten Kenntnisse aus Teil 1 sowie zusätzlichen Kompetenzen aus den HZ.
Die Erarbeitung des Projekts findet im Unterrichtsgefäss statt.
Die Bewertung erfolgt in Form von einer kurzen Produktdemonstration und einem Fachgespräch.
HZ5 und HZ6 werden stärker gewichtet, da diese in LB1 nicht vorkommen.
Hilfsmittel Programmiersprache und Entwicklungsumgebung sind die gleichen wie in den Modulunterlagen.
Bewertung Es werden nur lauffähige (compilierbare, ausführbare) Programme bewertet.
5% Einhaltung zeitliche Vorgabe
10% Selbstkompetenz (Selbständiges Arbeiten, Wissensbeschaffung)
15% HZ1 Ablauf darstellen (Dokumentation mittels Diagrammen)
10% HZ2 Benutzerschnittstelle entwerfen und implementieren
10% HZ3 Datentypen bestimmen und festlegen
10% HZ4 Programmvorgabe implementieren (Diese ist durch die Aufgabenstellung vorgegeben)
20% HZ5 Standards und Richtlinien einhalten, Inline dokumentieren (Clean Code Regeln, Inline Dokumentation Klassen und Methoden sowie Schlüsselpassagen)
20% HZ6 Testen, Fehler erkennen und beheben (nur lauffähige Programme werden bewertet, selbständige Qualitätskontrolle)
Praxisbezug Alle Schritte werden berücksichtigt: Planung, Umsetzung, Dokumentation, Testen (Zeiteinteilung für alle Schritte planen und erleben)
Erkennen welche Architekturmöglichkeiten sich bieten und entscheiden welche die geeignetste ist.
Umsetzung von Programmlogik und Benutzerschnittstelle sowie deren Zusammenspiel.
Verantwortung für das Endprodukt tragen. (testen, verbessern und entscheiden wann die Qualitätsanforderungen erfüllt sind)
Publiziert: 11.01.2016 15:25:34
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 404-2 - 3 Elemente - Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit, Bearbeiten eines Projekts
Institution Gewerbliche Berufsschule Chur
Übersicht Teil 1: Fachlich: Objektorientierte Programme nach Vorgabe entwickeln (z.B.Taschenrechner) und somit Eigenschaften, Methoden und Datentypen kennenlernen Teil2: Lernkompetenz: Praktische Umsetzung in einer individuellen Aufgabe (pro Lernenden) inkl. Schnittstelle (Text-Datei) und Testverfahren (Black-Box) Teil3: Teamwork: Grössere Projekte (2 er Team) Teil 1: Sensoren, Teil 2: Aktoren inkl. Auswertung von Daten mittels Kommunikation über eine Schnittstelle (übergreifend)
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 25%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Teil 1: Ausgehend aus einer gestellten Aufgabe (Problemstellung in Textform) ein Ablaufdiagramm (Struktogramm oder Programmablaufplan) erstellen und die notwendigen Variablen mit den richtigen Datentypen definieren und als Teilaufgabe abgeben.
Teil 2: Ausgehend von einem Ablaufdiagramm (Struktogramm oder Programmablaufplan) z.B. aus einer Vorgänger Version ist, ein Programm zu entwickeln (z.B. Taschenrechner mit den Grundfunktionen).
Hilfsmittel Die persönlichen Unterlagen und bereits erstellte Programme
Bewertung Umsetzen des Ablaufdiagramms mit aussagekräftigen Variablen mit korrekten Datentypen und kommentiertem Code 50%
Umsetzen des Ablaufdiagramms in Programmcode mit kommentiertem Code 50%
Praxisbezug E1.1: Erarbeiten Test- und Versionierungskonzept als Grundlage für die effiziente Entwicklung und Qualitätssicherung der neuen Applikation.
E1.2: Wenden passende Methoden zur Bestimmung von Testfällen an.
E1.3: Stellen die nötigen Testdaten bereit und dokumentieren sie.
E2.5: Wenden Entwurfsmethoden (PAP, Jackson, Zustandsdiagramm, Klassendiagramm) und Softwaredesign-Patterns an.
E2.6: Halten die Codekonventionen ein.
E3.3: Entwickeln Benutzerfreundlich durch Einbau von Feldvalidierung und Eingabe-Unterstützungshilfen.

Teil 2
Gewichtung 35%
Richtzeit (Empfehlung) 4
Element-Beschreibung Praktische Umsetzung in einer individuellen Aufgabe (pro Lernenden) Daten einlesen, verändern und in einem anderen Format wieder ausgeben.
Hilfsmittel Frei
Bewertung Programm mit kommentiertem Programmcode und funktionierender Schnittstelle (Import und Export) 75%
Ausarbeiten eines Testverfahrens (Black-Box) 25%
Praxisbezug E1.1: Erarbeiten Test- und Versionierungskonzept als Grundlage für die effiziente Entwicklung und Qualitätssicherung der neuen Applikation.
E1.4: Erstellen Testfälle und führen Tests aus (Blackbox) und automatisieren diese wo möglich.
E1.5: Halten die Resultate in einem Testprotokoll für spätere Wiederholungen und Nachforschungen fest.
E1.6: Beurteilen die Testresultate und leiten gegebenenfalls Massnahmen ab.
E1.7: Stellen sicher, dass alle Funktionen getestet werden und allfällige Fehler behoben worden sind.
E2.2: Wählen geeignete Vorgehensmodelle und Anwendungen.
E2.3: Programmieren die Applikation unter Berücksichtigung späterer Änderbarkeit, Benutzbarkeit und Effizienz (testbarer Code, Debugging ab Code, Fehlerbehandlung, Wartbarkeit) und dokumentieren alles.
E2.4: Wenden dabei Entwicklungsstandards und -prozesse an.
E2.6: Halten die Codekonventionen ein.
E3.1: Berücksichtigen ergonomische Standards und Anforderungen und erreichen ein gutes Look and Feel bei der Nutzung der neuen Anwendung.
E3.3: Entwickeln Benutzerfreundlich durch Einbau von Feldvalidierung und Eingabe-Unterstützungshilfen.

Teil 3
Gewichtung 40%
Richtzeit (Empfehlung) 10
Element-Beschreibung Praktische Umsetzung in einer individuellen Aufgabe als Gruppenarbeit aufgeteilt in Aktoren, Sensoren und einer Schnittstelle. Die Aktoren und Sensoren sollen auf unterschiedlichen Geräten agieren und die Kommunikation untereinander soll durch eine Schnittstelle gewährleistet sein. Die Schnittstelle soll überwacht werden und Kommunikationsprobleme protokolliert werden.
Es soll ein Ablaufdiagramm erstellt Ausgehend vom Ablaufdiagramm sollen Variablem mit den dazugehörenden Datentypen festgelegt werden und das Programm dazu enzwickelt werden. Parallel soll die Schnittstelle definiert werden mit allen notwendigen Parametern. Für jeden Teilbereich soll ein Testverfahren Black-Box Test definiert werden. Das Projekt ist vollumfänglich zu dokumentieren mit Ablaufplan, Programmcode, Schnittstellenbeschreibung, Installationsbeschreibung, Auswertung Black-Box Test, Problem - und Lösungsansätze während des Projektes.
Hilfsmittel Alle Hilfsmittel erlaubt
Bewertung Selber erstelltes Ablaufdiagramm ausgehend der gestellten Aufgabe und ausgehend vom abgegebenen Ablaufdiagramm Daten bestimmen, Datentypen festlegen und Programm zu entwickeln 10% .
Definieren der Schnittstelle mit allen notwendigen Parametern, komplett beschrieben 10% .
Umsetzen des Ablaufdiagramms in Programmcode mit Aussagekräftigen Variablen mit korrekten Datentypen und kommentiertem Code 30%.
Bedienerfreundliches Programm mit logischer Ablauffolge für den Benutzer 20% .
Ausarbeiten eines Black-Box Test mit den erforderlichen Testdaten. Fehler lokalisieren und beheben 10%.
Projektbeschreibung als Dokumentation mit Ablaufplan, Programmcode, Schnittstellenbeschreibung, Installationsbeschreibung, Auswertung Black-Box Test, Problem - und Lösungsansätze während des Projektes 20% .
Praxisbezug E1.1: Erarbeiten Test- und Versionierungskonzept als Grundlage für die effiziente Entwicklung und Qualitätssicherung der neuen Applikation.
E1.2: Wenden passende Methoden zur Bestimmung von Testfällen an.
E1.3: Stellen die nötigen Testdaten bereit und dokumentieren sie.
E1.4: Erstellen Testfälle und führen Tests aus (Blackbox) und automatisieren diese wo möglich.
E1.5: Halten die Resultate in einem Testprotokoll für spätere Wiederholungen und Nachforschungen fest.
E1.6: Beurteilen die Testresultate und leiten gegebenenfalls Massnahmen ab.
E1.7: Stellen sicher, dass alle Funktionen getestet werden und allfällige Fehler behoben worden sind.
E2.2: Wählen geeignete Vorgehensmodelle und Anwendungen.
E2.3: Programmieren die Applikation unter Berücksichtigung späterer Änderbarkeit, Benutzbarkeit und Effizienz (testbarer Code, Debugging ab Code, Fehlerbehandlung, Wartbarkeit) und dokumentieren alles.
E2.4: Wenden dabei Entwicklungsstandards und -prozesse an.
E2.6: Halten die Codekonventionen ein.
E2.8: Testen die Anwendung und dokumentieren alles.
E3.1: Berücksichtigen ergonomische Standards und Anforderungen und erreichen ein gutes Look and Feel bei der Nutzung der neuen Anwendung.
E3.2: Berücksichtigen Corporate Design/Corporate identity.
E3.3: Entwickeln Benutzerfreundlich durch Einbau von Feldvalidierung und Eingabe-Unterstützungshilfen.
Publiziert: 11.03.2016 14:03:34
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 404-3 - 1 Elemente - Lerndokumentation / Protokoll / Portfolio
Institution TBZ Technische Berufsschule Zürich
Übersicht In einem ePortfolio wird die Kompetenzentwicklung dokumentiert und nachgewiesen. Es geht darum das individuelle Kompetenzprofil darzustellen. Dabei ist es wichtig, die hilfreichen Ressourcen ebenfalls zu integrieren. Die verschiedenen Teilkompetenzen/Handlungsziele werden mit kreativen Lernprodukten belegt. Die kreativen Lernprodukte machen die Kompetenz sichtbar. Schliesslich ist in einem ePortfolio auch der Lernprozess festgehalten.
Ergänzung ePortfolios scheinen im Zusammenhang mit dem kompetenzorientierten Lernen eine immer grössere Bedeutung zu bekommen. Es ist sehr sinnvoll, wenn die Berufslernenden in der Berufsfachschule Gelegenheit erhalten für sich eine nützliche Form zu entwickeln.

Teil 1
Gewichtung 100%
Richtzeit (Empfehlung) 8
Element-Beschreibung Die Indikatoren auf die entwickelten Handlungskompetenzen werden kontinuierlich (ca. ab der 4.Lektion) gesammelt, strukturiert und vernetzt. Die Bewertungskriterien werden anhand eines Kompetenzrasters vorgegeben. Die Entwicklung des ePortfolios umfasst ca. 20% der Lernstunden, welche im Modul zur Verfügung stehen.
Hilfsmittel Als Hilfsmittel stehen diverse Dienste (z.B. BSCW, Evernote, Wikis, GoogleApps, OneNote etc.) zur Verfügung. Die Berufslernenden entwickeln daraus ihre geeignete Form eines ePortfolios.
Bewertung Die Bewertungskriterien werden anhand eines Kompetenzrasters vorgegeben:
- das dokumentierte Wissen und Können steht in Bezug zu den Handlungszielen
- das ePortfolio enthält fachliche Erkenntnisse, welche die Verknüpfung von Theorie und Praxis sichert
- der Lernprozess ist ersichtlich
- das ePortfolio ist sinnvoll strukturiert, die Darstellung ist übersichtlich
Praxisbezug Bildungsplan Systemtechnik:
D4, ICT-Prozesse analysieren, standardisieren, automatisieren und in einem System integrieren

Bildungsplan Applikationsentwicklung:
A1, Anforderungen und Bedürfnisse analysieren und strukturieren
B1, Testkonzept erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen
B2, Architekturvorgaben in einem konkreten Entwurf umsetzen
B3, Applikationen unter Anwendung geeigneter Vorgehensmodelle benutzergerecht entwickeln und dokumentieren

Bildungsplan Betriebsinformatik:
E1, Testkonzept erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen
E2, Applikationen unter Anwendung geeigneter Vorgehensmodelle benutzergerecht entwickeln, dokumentieren
Publiziert: 13.05.2016 08:52:05
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 404-4 - 1 Elemente - Fallstudie
Institution Berufsfachschule BBB Baden
Übersicht Ausgehend von einer Fallstudie Vorgaben interpretieren und eine Anwendung objektbasiert mit einer Programmiersprache implementieren, dokumentieren und testen.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 100%
Richtzeit (Empfehlung) 3
Element-Beschreibung Fallstudien, bei denen die Berufslernenden in einen personalisierten Fall integriert werden, stehen für anwendungsbezogene Prüfungsaufgaben. Die Fallstudie ist so konzipiert, dass alle Handlungsziele des Moduls 404 geprüft werden.
Die Berufslernenden analysieren eine gegebene Problemstellung (Fallbeschreibung) und ermitteln die Anforderungen für das Erstellen einer Applikation oder eines Prototyps (20 min). Ausgehend von den Anforderungen entwerfen die Berufslernenden die Benutzerschnittstelle nach ergonomischen Standards (20 min) und formulieren Testfallspezifikationen für die zu entwickelnde Applikation (20 min). Abschliessend wird die Applikation implementiert (100 min), das System getestet und dokumentiert (20 min). Die Zeitangaben für die Bearbeitung der Bereiche sind lediglich Empfehlungen für die Erstellung einer Leistungsbeurteilung und können in Abhängigkeit dieser variieren.
Hilfsmittel Als Hilfsmittel stehen alle schriftlichen Unterlagen und das Internet als Informationsmittel zur Verfügung.
Bewertung Bei der Erstellung der Aufgaben sind die sechs Handlungsziele(HZ) anzuwenden. Die Bewertung der Aufgaben erfolgt je nach Leistungsbeurteilung unterschiedlich gewichtet:
HZ1: 5-15%
HZ2: 25-35%
HZ3: 5-15%
HZ4: 20-30%
HZ5: 5-15%
HZ6: 10-20%
Praxisbezug Erstellen von Use-Case- und Zustandsdiagrammen;
Interpretieren von Use-Case- und Zustandsdiagrammen;
Entwerfen und implementieren eines Programms;
Testen eines Programms.
Publiziert: 26.05.2016 08:40:13
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 404-5 – 2 Elemente – Schriftliche Einzelprüfung, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution CPLN Centre professionnel du Littoral neuchâtelois
Übersicht Überprüfung der Handlungsziele des gesamten Moduls.
Ergänzung Die Durchführung schriftlicher Einzelarbeiten erlaubt, die Handlungsziele 1 bis 4 gemäss Lehrplan zu überprüfen.

Teil 1
Gewichtung 20%
Richtzeit (Empfehlung) 1
Element-Beschreibung Schriftliche Einzelprüfung in Form eines Fragebogens, der die wichtigen Elemente des Moduls aufnimmt, namentlich der Handlungsziele 1 und 4.

Zum Beispiel :
- Kennt die Darstellungsmöglichkeiten des Programmablaufs.
- Kennt die Umsetzung und korrekte Verwendung der wichtigsten Datentypen.
- Kennt den Grundaufbau einer Komponente (Eigenschaften, Methoden und Ereignisse).
- Kennt die Grundstruktur eines Programms.
Hilfsmittel Keine
Bewertung Präzision und Richtigkeit der gegebenen Antworten (~80%)
Weitere feinere Kriterien können von den Verantwortlichen der Berufsbildung festgelegt werden. (~20%)
Praxisbezug Die geprüften Elemente beruhen auf konkreten praktischen Beispielen.

Teil 2
Gewichtung 80%
Richtzeit (Empfehlung) 3
Element-Beschreibung Praktische Umsetzungsarbeit, die die wichtigen Elemente des Moduls aufnimmt, namentlich der Handlungsziele 1 bis 6.
- Grafische Darstellung des Programmablaufs
- Entwickeln und Implementieren einer grafischen Schnittstelle
- Bestimmen der notwendigen Daten und Festlegen ihres Typs
- Das Programm unter Nutzung vorhandener Komponenten mit deren Eigenschaften, Methoden, Operatoren, Abläufen, Funktionen und Kontrollstrukturen implementieren
- Beim Programmieren vorgegebene Standards und Richtlinien einhalten, das Programm inline dokumentieren
- Die wichtigsten Regeln für einen verständlichen Quellcode (sprechende Variablenbezeichnungen, sinnvolle Kommentare) kennen
- Das Programm auf Einhaltung der Funktionalität testen, wenn nötig Fehler erkennen und beheben.
Hilfsmittel Persönliche Notizen
Kursunterlagen
Internetzugang je nach Aufgabenkontext
Bewertung Die entwickelten Funktionalitäten müssen die spezifischen Anforderungen erfüllen und fehlerlos funktionieren.

Die Aufgabenziele werden in der Liste der Handlungsziele ausgewählt, das heisst in Form von einer oder mehreren Aufgabenstellungen (~55%):
- Den Code für mindestens ein Ereignis schreiben (Click, textChanged usw.), das an eine vorhandene Komponente der grafischen Schnittstelle gebunden ist.
- Lesen oder Verändern einer oder mehrerer Komponenteneigenschaften sowie den/die Methodenaufruf(e) der Letzteren durchführen
- Eine Tabelle/Liste durchsehen und gemäss einem Kriterium bestimmte Inhalte in einer grafischen Komponente anzeigen

Daten oder einen grafischen Ablauf in einen Code umwandeln unter Verwendung sprechender Variablenbezeichnungen, Typen, Umwandlung und Wiedergabe von Ergebnissen (~15%)

Eine grafische Schnittstelle entwickeln unter Einhaltung der Ergonomie ( (Tabulatorfolge, Lesbarkeit usw.) gemäss einem Pflichtenheft (~10%)

Weitere feinere Kriterien können von den Verantwortlichen der Berufsbildung festgelegt werden (~20%).
Praxisbezug Die geprüften Elemente beruhen auf konkreten praktischen Beispielen.
Publiziert: 05.09.2016 10:11:43
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Titel LBV Modul 404-6 - 3 Elemente - Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit, Praktische Umsetzungsarbeit
Institution Informatikschule Olten GmbH
Übersicht Aus vorgegebenen Problemstellungen (Aufgabenstellungen) Programme unter Verwendung vorgegebener Komponenten (String-Handling, File-Handling, ...) umsetzen, testen und dokumentieren.
Ergänzung

Teil 1
Gewichtung 30%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung 1) Erstellen einer Methode/Funktion nach Vorgabe (z.B. 2-3 Übergabe-Parameter und ein Rückgabe-Parameter)
2) 3-4 praktische Aufgabenstellungen zur Benutzung von bestehenden Klassen (z.B. Strings, Kalender, ...) inkl. aufzeigen des Programmablaufs (PAP oder Pseudocode)
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung zu 1) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ3), Methode dokumentiert (HZ5) und getestet (HZ6) -> 20%
zu 2) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ3), Klassen korrekt angewandt (HZ4), inline dokumentiert (HZ5) und getestet (HZ6) -> 50%
zu 2) PAP/Pseudocode korrekt und nachvollziehbar (HZ1) -> 30%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren und umsetzen: A1
Systematisches Testen: B1
Applikation dokumentieren: B3

Teil 2
Gewichtung 30%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung Praktische Aufgabenstellungen zur Benutzung von Dateien:
1) Schreiben einer Datei (z.B. x Zufallszahlen)
2) Einlesen und verarbeiten einer Datei (z.B. Anzahl enthaltene Zeichen zählen)
3) Einlesen einer Datei und verarbeitetes Resultat speichern (z.B. zu bestehender Datei mit einer enthaltenen Zahl eine vom Benutzer eingegebene Zahl addieren und das Resultat in die Datei speichern)
4) Einlesen einer komplexeren Datei (z.B. mehrere Spalten pro Zeile) und Verarbeitung der eingelesenen Informationen (z.B. Anzahl Schüler pro Klasse zählen, wenn die Datei pro Zeile die Spalten Name, Vorname etc. vom Schüler enthält und eine Spalte mit der zugehörigen Schulklasse)
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung Pro Aufgabe gleichviel Punkte (nicht abhängig von der Komplexität).
- Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ3) -> 20%
- Klassen korrekt angewandt (HZ4) und getestet (HZ6) -> 60%
- Code inline dokumentiert (HZ5) -> 20%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren und umsetzen: A1
Systematisches Testen: B1
Applikation dokumentieren: B3

Teil 3
Gewichtung 40%
Richtzeit (Empfehlung) 2
Element-Beschreibung 1) 2 praktische Aufgabenstellungen zur Verwendung von bestehenden Klassen (Repetition von Teil 1 und 2, z.B. Dateien verarbeiten)
2) 1 praktische Aufgabenstellung zur Erstellung eines einfachen GUIs (z.B. Verwendung von einfachen Swing-Elementen ohne Funktionalität)
3) 1 praktische Aufgabenstellung zu vorgegebenen Klassen (z.B. Person, Auto, ...) welche analysiert und nach Vorgabe angewendet werden müssen
Hilfsmittel Lehrmittel (Buch)
Bewertung zu 1) Korrekte Umsetzung: Sinnvolle Datentypen verwendet (HZ3), Klassen korrekt angewandt (HZ4), inline dokumentiert (HZ5) und getestet (HZ6) -> 50%
zu 2) Korrekte Umsetzung (HZ2) -> 25%
zu 3) Klassen korrekt angewandt (HZ4) und getestet (HZ6) -> 25%
Praxisbezug Anforderungen/Bedürfnisse analysieren und umsetzen: A1
Lösungsvorschläge mit Benutzerschnittstelle erarbeiten: A2
Systematisches Testen: B1
Applikation dokumentieren: B3
Publiziert: 27.09.2019 08:18:51
Ablaufdatum: Kein Ablaufdatum
Zurück