de it fr

673 Awareness für Informationssicherheit schaffen und fördern

Modul
Awareness für Informationssicherheit schaffen und fördern
Kompetenz
Identifiziert im Bereich der Informationssicherheit bedarfs- und zielgruppengerechte Kommunikations- und Schulungsmassnahmen zur Schaffung und Förderung von Awareness und setzt diese um.
Handlungsziele
1 Baut ein tragfähiges Beziehungsnetzwerk mit relevanten Anspruchsgruppen und Medien auf und stellt den regelmässigen Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich der Informationssicherheit sicher.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt relevante externe Stellen im Bereich der der Informationssicherheit (z.B. Fachverbände, ISACA, Expertenforen, externe Beratungsstellen).
2 Kennt relevante Medien im Umfeld einer Organisation und die Faktoren für eine erfolgreiche Medienarbeit.
 
2 Nimmt Bedürfnisse und Fragen von Stakeholdern auf und berät diese im Bereich der Informationssicherheit zielgruppengerecht und kompetent.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Modelle des Zuhörens (z.B. Rogers, Steil) und kann deren Bedeutung für die Reduktion von Missverständnissen erläutern.
2 Kennt die Grundsätze der systemisch-lösungsorientierten Beratung (z.B. Ressourcenorientierung, Multiperspektivität, lösungsorientiere Fragetechniken, Reframing).
 
3 Wertet sicherheitsrelevante Informationen aus dem operativen Betrieb einer Organisation aus und identifiziert den Bedarf an Kommunikations- oder Schulungsmassnahmen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt den Prozess der Handhabung von Informationssicherheitsvorfällen in einer Organisation (z.B. Prioritäten, Kategorien, Eskalationsprozess) und kann grundsätzliche Ursachen von Vorfällen und Nichtkonformitäten erläutern.
2 Kennt die sicherheitsrelevanten statistischen Kenngrössen und Key Performance Indikatoren (KPI) einer Organisation.
3 Kennt geeignete Methoden und Techniken zur Verdichtung von Informationen aus dem operativen Betrieb (z.B. Histogramm, Korrelationsdiagramm, Trendanalyse).
 
4 Wählt unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen eine geeignete Methode für eine Kommunikations- oder Schulungsmassnahme aus und legt die Kommunikationskanäle fest.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt relevante Einflussgrössen auf Kommunikations- und Schulungsmassnahmen (z.B. Zielgruppe, Kosten, Zeit und Qualität).
2 Kennt Methoden zur Sensibilisierung von Stakeholdern (z.B. Informationskampagne, Schulung, Live-Demonstrationen, Beratung) und kann deren Eignung und die Vor- und Nachteile erläutern.
3 Kennt verschiedene Kommunikationskanäle (z.B. Face-to-Face, Printmedien, Soziale Medien, Foren, Webinar, Fernsehen, Radio) und kann die Unterschiede in Bezug auf die Wirkung und deren Vor- und Nachteile erläutern.
 
5 Plant eine Kommunikationsmassnahme und bereitet die Kommunikationsinhalte zielgruppen- und mediengerecht auf.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt die grundlegenden Unterschiede zwischen interner und externer Kommunikation.
2 Kennt verschiedene Medienformate (z.B. Text, Ton, Bild, Video) und kann deren Vor- und Nachteile erläutern.
3 Kennt die grundlegenden Werkzeuge für die Medienarbeit (z.B. Medienmitteilung, Medienkonferenz, Medienmappe, Sperrfrist).
 
6 Plant eine Schulung und bereitet die Schulungsinhalte didaktisch auf.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt das Konzept des ganzheitlichen Lernens mit Kopf, Hand und Herz.
2 Kennt unterschiedliche Schulungskonzepte (z.B. Präsenzschulung, E-Learning, Blended Learning, Selbststudium) und deren Unterschiede hinsichtlich Didaktik, Sozialform und Arbeitsform.
3 Kennt unterschiedliche Schulungsmethoden (z.B. Referat, Live-Demonstration, Spiele, Rollenspiele, Diskussionen) und kann deren Vor- und Nachteile erläutern.
4 Kennt die wesentlichen Faktoren für die Planung einer Schulung (z.B. Thema, Zielpublikum, Zeit, Hilfsmittel, Methodenvielfalt).
 
7 Setzt eine Kommunikations- oder Schulungsmassnahme um, wertet die erzielten Ergebnisse aus und identifiziert mögliche Verbesserungen.
  Handlungsnotwendige Kenntnisse:
1 Kennt Methoden und Techniken zur Wirkungsmessung einer Kommunikationsmassnahme (z.B. Webtracking, Medienclipping, Befragung).
2 Kennt relevante Aspekte für die Evaluation von Schulungen (z.B. Zufriedenheit der Teilnehmenden, Lernerfolg, Praxistransfer, Nutzen).
3 Kennt Methoden zur Evaluation von Schulungen (z.B. Fragebogen, Tests) und kann deren Vor- und Nachteile erläutern.
 
Kompetenzfeld
Service Management
Objekt
Organisation mit dem Bedürfnis zur Schaffung von Awareness bei unterschiedlichen internen und externen Anspruchsgruppen.
Niveau
6
Voraussetzung
Keine
Anzahl Lektionen
40
Anerkennung
Eidg. Diplom Informatiker/in
Publiziert: 17.01.2020 16:06:21
Zu dieser Modulversion sind keine Leistungsbeurteilungsvorgaben vorhanden.
Zurück